Veralteter Online-Shop im Großhandel: Warnsignale erkennen und Chancen moderner Shoplösungen nutzen

Ein moderner Monitor mit einem Einkaufswagen-Symbol steht neben einem alten, durchgestrichenen Computer auf einer Weltkarte und verdeutlicht den Übergang vom veralteten Online-Shop im Großhandel zum modernen Online-Shopping.

Warum stagniert der Umsatz im E-Commerce, obwohl die Nachfrage ungebrochen ist? Großhändler, die sich diese oder ähnliche Fragen stellen, sollten ihren Blick auf ihre Shoplösung richten. Denn nur, wenn diese Einkäuferinnen und Einkäufern komfortable Beschaffungsprozesse erlaubt, kann der Online-Shop zur Erfolgsgeschichte werden. Anderenfalls bremst er Kundenzufriedenheit, Effizienz und Wachstum gleichermaßen. Doch welche Alarmzeichen deuten auf einen veralteten Online-Shop im Großhandel hin, wie bemerken Großhändler, dass sie technisch den Anschluss verloren haben, und welche Chancen bieten moderne E-Commerce-Systeme?

Sinkende Conversion-Rates, zunehmender Pflegeaufwand, Beschwerden über Performance und Bedienbarkeit: Dies sind typische Symptome eines veralteten Online-Shops im Großhandel. Doch in den wenigsten Fällen wenden sich Beschafferinnen und Beschaffer mit ihren Beschwerden an den Großhändler. Eher wechseln sie zum Wettbewerber, wenn Erwartungen nicht erfüllt werden. So brechen einer Studie zufolge 73 Prozent der befragten Kundinnen und Kunden ihren Kauf ab, wenn die bevorzugte Zahlungsmöglichkeit fehlt. 70 Prozent beenden den Prozess, wenn keine Live-Verfügbarkeiten einsehbar sind, und für 57 Prozent ist die Ladezeit des Online-Shops entscheidend.

Entsprechend wichtig ist es also, dass Großhändler Warnsignale für einen veralteten Online-Shop frühzeitig erkennen. Zu den Alarmzeichen gehören:

  • mangelnde Skalierbarkeit
  • fehlende Schnittstellen
  • schlechte Performance
  • komplizierte Bestellprozesse

Großhändler, die diese Symptome kennen, sollten handeln. Denn wer heute zögert, verliert morgen Kundinnen und Kunden an digital besser aufgestellte Wettbewerber.

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Mangelnde Skalierbarkeit als Merkmal eines veralteten Online-Shops im Großhandel

Gerade im Großhandel müssen Sortimente über eine große Breite verfügen, um verschiedenste Zielgruppen bestmöglich zu betreuen. Darauf sollte eine moderne Shoplösung ausgerichtet sein. Denn wo der Online-Shop nur mit aufwändigen manuellen Prozessen gepflegt werden kann und automatisierte Prozesse fehlen, sind fehlerhafte Produkt- oder Preisangaben die Folge. Zudem sollte eine Shoplösung bei Sortimentserweiterungen nicht an ihre Grenzen stoßen, um Instabilität und langsame Ladezeiten zu vermeiden.

Ähnlich ist es bei steigendem Traffic, der die E-Commerce-Lösung nicht überfordern darf. So ist es entscheidend, dass ein Online-Shop sowohl auf saisonale Peaks, wie beispielsweise im Automotive-Bereich die Bestellung von Winter- oder Sommerreifen, als auch auf neue Geschäftsmodelle flexibel reagieren kann. Dafür sollten neue Funktionen, wie zusätzliche Kundengruppen, Länder oder Währungen, einfach einzubinden sein, um auf veränderte oder steigende Kundenanforderungen reagieren zu können. Bei wachsenden Kundenzahlen sollten nicht zuletzt auch der Service und die Datenbankstrukturen mitgedacht werden. Nur so können Beschafferinnen und Beschaffer individuell betreut werden, und Großhändler so schnell wachsen, wie der Markt es zulässt.

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Reibungslosen Datenaustausch durch Schnittstellen sicherstellen

Ein verbreitetes Symptom veralteter Online-Shops im Großhandel ist der fehlende Datenaustausch zwischen den genutzten Systemen. So sind vielerorts Shop, ERP, CRM, PIM oder Lagerverwaltungssysteme Insellösungen, die eine Zusammenarbeit verhindern. Ein Problem, denn damit wird eine doppelte Datenerfassung erforderlich, um alle Systeme aktuell zu halten. Diese ist jedoch nicht nur aufwändig, sondern auch fehleranfällig, was zu falschen Lieferungen und Retouren führt. Damit ist Frust bei den Mitarbeitenden des Großhändlers vorprogrammiert. Hinzu kommt, dass Prozesse oftmals ineffizient ablaufen, denn komplexe manuelle Abläufe bei Auftragsmanagement oder Rechnungsstellung sowie fehlende Schnittstellen verhindern automatisierte Workflows, die Beschäftigte unterstützen und die Arbeit erleichtern.

Doch nicht nur für den Großhändler führt eine fehlende Integration von ERP und Online-Shop zu Nachteilen. Vielmehr vermissen Einkäuferinnen und Einkäufer Services wie den Echtzeitabgleich von Lagerbeständen und Preisen sowie personalisierte Zugänge mit spezifischen Rabatten und Angeboten. Dies geht zu Lasten der Kundenzufriedenheit.

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User Experience und Self-Services im Fokus

Komfort, Geschwindigkeit und Transparenz sind im B2C-Bereich Standard. Dies hat Auswirkungen auf den B2B-Bereich, denn 82 Prozent der Einkäuferinnen und Einkäufer setzen beim Online-Shop ihres Großhändlers dieselben Funktionalitäten voraus, die sie aus dem privaten E-Commerce kennen. Von großer Bedeutung ist es daher, nicht nur auf kurze Ladezeiten, schnelle Reaktionszeiten beim Warenkorb und responsive Layouts für Smartphones zu achten, sondern die User Experience auch weitergehend zu verbessern. Denn wenn ein veraltetes Frontend-Design ohne Nutzerführung und eine komplizierte Navigation den Einkauf zu einer Qual machen, werden Beschafferinnen und Beschaffer nach alternativen Anbietern suchen. Zudem sind fehlende Such- und Filterfunktionen zur erleichterten Produktauswahl ein klares Alarmzeichen, das auf einen veralteten Online-Shop im Großhandel hinweist.

Ein weiteres Warnsignal, das Großhändler nicht ignorieren sollten, sind komplizierte Bestellprozesse. Wo Kundinnen und Kunden lieber E-Mails schreiben als im Online-Shop zu bestellen, ist der Zeitaufwand für die Mitarbeitenden das kleinste Problem. Denn dies ist ein Hinweis darauf, dass der Checkout-Prozess mit zu vielen Schritten und Pflichtfeldern nicht intuitiv gestaltet ist. Dies geht zu Lasten einer starken Kundenbindung, insbesondere vor dem Hintergrund, dass laut einer Studie des IT-Beratungshauses Gartner 75 Prozent der B2B-Käuferinnen und -Käufer Verkäufe ohne direkten Kontakt zu Vertriebsmitarbeitenden bevorzugen. Dies zeigt eindrucksvoll, dass Lösungen ohne Self-Service-Funktionen und personalisierte Zugänge nicht mehr zeitgemäß sind. Denn daraus ergeben sich Mehrwerte, die Kundinnen und Kunden zu schätzen wissen:

  • Schnelle Nachbestellung bei wiederkehrenden Käufen
  • Bestellhistorie
  • Personalisiertes Pricing
  • Rechnungs-Download
  • Auftragsverwaltung

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Wann das Upgrade für einen veralteten Online-Shop im Großhandel unumgänglich ist

Viele der Alarmzeichen für einen veralteten Online-Shop im Großhandel zeigen sich erst bei einem genauen Blick auf den Funktionsumfang. Doch dass ein Upgrade dringend erforderlich ist, kann auch auf technischer Seite deutlich werden. Um nicht in eine Kostenfalle zu tappen und exponentiell wachsende Kosten für den Online-Shop zu riskieren, sollten Großhändler folgende Symptome nicht ignorieren:

  • Regelmäßige Wartungsarbeiten werden zeitaufwändiger und dadurch teurer
  • Softwarehersteller bieten keine Sicherheits- und Funktionsupdates mehr
  • Die Lösung lässt sich nicht mehr mit neuen Tools oder Plattformen verbinden
  • Sicherheitslücken oder Compliance-Risiken treten auf
  • Fehlende Innovationsfähigkeit, sodass sich neue Marktanforderungen wie KI, Omnichannel oder Automatisierung nicht integrieren lassen
  • Der Weiterbetrieb ist teurer als der Umstieg
  • Der Aufwand für den Erhalt des Online-Shops wächst exponentiell, ohne Mehrwerte zu schaffen

Die genannten Probleme zeigen deutlich, dass Großhändler bedroht sind, technisch abgehängt zu werden.

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H2: Abschied von einem veralteten Online-Shop im Großhandel – die Chancen überwiegen

Mit einem modernen Online-Shop erreichen Großhändler zunächst eine zukunftssichere Architektur, die beispielsweise die Nutzung einer Cloud erlaubt. Damit sind Erweiterungen flexibel möglich und Performance und Sicherheit werden optimiert. Zudem verbessert sich die Nutzererfahrung durch Mehrwerte wie Personalisierung sowie Automatisierung mit einfachen Bestell- und Freigabeprozessen. Ein einheitliches Einkaufserlebnis wird über die Omnichannel-Fähigkeit möglich. Die nahtlose Integration von ERP, CRM und PIM steigert dabei die Effizienz.
Besondere Vorteile bieten Business Intelligence Anwendungen, bei denen mithilfe von KI Analysen und datenbasierte Entscheidungen unterstützt werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Time-to-Market für neue Produkte oder Services, die sich deutlich verkürzen lässt. Nicht zuletzt schafft eine moderne Shoplösung eine deutliche Mitarbeitendenentlastung. Durch weniger manuelle Arbeitsschritte können Beschäftigte den Fokus auf wertschöpfende Aufgaben legen.

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H2: Fazit: veralteten Online-Shop im Großhandel modernisieren

Klar ist: Die Digitalisierung ist kein Trend, sondern überlebenswichtig. Entsprechend ist ein veralteter Online-Shop im Großhandel nicht nur technisch, sondern auch strategisch ein Risiko. Wer frühzeitig modernisiert, kann langfristig die Betriebskosten senken, die Kundenzufriedenheit steigern und Wachstum erreichen. Bei der Entscheidung, wann eine Modernisierung nötig ist, sollten Großhändler auf Alarmzeichen achten. Helfen kann hierbei eine Checkliste mit Fragen, die die Bewertung des eigenen Online-Shops erleichtern.
Wir beraten Sie gern zu unserer E-Commerce-Lösung und Ihren Chancen durch Modernisierung.

Checkliste: Ist Ihre Shoplösung ein Wachstumsbremser?
  1. Technische Basis
    • Stößt Ihr Shopsystem bei höherem Traffic oder größerem Sortiment an seine Grenzen?
    • Lassen sich neue Features oder Erweiterungen nur mit großem Aufwand integrieren?
    • Verursachen regelmäßige Wartungen zunehmend mehr Zeit und Kosten?
  2. Integration
    • Fehlt die reibungslose Kommunikation Ihres Shops mit ERP, CRM, PIM oder Logistiksystemen?
    • Müssen Bestände, Preise oder Kundendaten manuell abgeglichen werden?
    • Fehlt eine zentrale Datenquelle und die Informationen liegen verstreut in verschiedenen Systemen?
  3. Benutzererlebnis
    • Lädt Ihr Shop langsam, besonders bei mobilen Endgeräten?
    • Wirkt das Design altmodisch oder ist es nicht responsiv?
    • Klagen Ihre Kundinnen und Kunden über komplizierte Navigation oder unklare Produktdarstellungen?
  4. Self-Services
    • Fehlt für Kundinnen und Kunden die Möglichkeit zu einfachen Nachbestellungen aus ihrer Historie?
    • Lassen sich individuelle Preise, Rabatte oder Konditionen nur manuell hinterlegen?
    • Ist der Checkout-Prozess umständlich oder fehleranfällig?

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